Zahlen im Vorbeigehen – das soll das neue Bezahlsystem „Girogo“ ermöglichen. Die neuen Geldkarten werden dafür mit einem Chip ausgestattet, der die Funktechnik „Near Field Communication“, kurz NFC, erlaubt. Mithilfe von NFC können alle notwendigen Daten übertragen werden, wenn die Karte maximal etwa vier Zentimeter vom Lesegerät entfernt ist.
Zur Sicherheit werden die Daten bei dem Vorgang verschlüsselt. Bei kleinen Geldbeträgen soll jedoch keine PIN-Eingabe oder Unterschrift mehr notwendig sein. Allerdings muss die Karte vor der Nutzung aufgeladen werden. Maximal etwa 200 Euro kann man auf die Karte einzahlen. In der Testphase können allerdings nur Einkäufe von bis zu circa 20 Euro mit dieser neuen Technik bezahlt werden.
Die Funkkarte soll vor allem den zeitlichen Aufwand des Bezahlens reduzieren und es dem Handel möglicherweise erlauben, Personal einzusparen. Tests konnten zudem zeigen, dass der Umsatz der Geschäfte steigt. Für Kunden liegen die Vorteile jedoch nicht so klar auf der Hand. Zwar wird wohl auch für sie das Zahlen der Einkäufe so schneller ablaufen, bei Verlust der Karte ist das dort aufgeladene Guthaben jedoch weg.
Kritiker sehen einige Probleme bezüglich der Funkkarten. Zum einen sind falsche Abbuchungen problematisch. Zum anderen ist die Gewährleistung des Datenschutzes fraglich. Schließlich könnten die Daten per Funk auch unbemerkt vom Besitzer ausgelesen und dann missbraucht werden. Noch dazu hat der Kunde keine Sicherheit, welche Daten beim Bezahlen per Funk übertragen werden.
Die Banken und Sparkassen versichern jedoch, dass durch die notwendige Nähe von Karte und Lesegerät ein Missbrauch nicht möglich sei. Darüber hinaus würden bei der Funkbezahlung lediglich die Kartennummer und der Betrag des Einkaufes übertragen werden. Die Banken halten an dem Plan fest, bis Ende 2012 etwa 16 Millionen Kunden mit einer Funkkarte auszustatten. Bis Ende 2013 sollen es dann sogar etwa 30 Millionen sein und bis Ende 2015 sollen alle rund 45 Millionen Kunden des Sparkassen- und Giroverbandes mit der modernen Technik bezahlen können.
Die Autoversicherung ist ein viel diskutiertes Thema unter Autofahrern. Bei einem Versicherungsabschluss sollten Kfz-Besitzer dabei vor allem auf die Schadenfreiheitsklassen achten. Es gibt 29 Schadenfreiheitsklassen, kurz SF-Klassen, die jeweils einen prozentualen Schadenfreiheitsrabatt nach sich ziehen. Dieser legt dabei fest, wie hoch der Versicherungsbeitrag für den Versicherungsnehmer ist. Während sich die Schadenfreiheitsklassen auch bei verschiedenen Versicherungen nicht unterscheiden, kann der Schadenfreiheitsrabatt von den Versicherungen individuell bestimmt werden. So kann der Betrag einer SF-Klasse höher oder niedriger sein, als er es bei derselben SF-Klasse einer anderen Versicherung ist.
Gut ein Jahr nach der Markteinführung des Biokraftstoffes E10 wächst die Akzeptanz für den neuen Treibstoff. Die Hysterie um Motorschäden, höheren Verbrauch usw. scheint überwunden.
Niemand möchte gern daran denken, dass ein lieber Angehöriger früh verstirbt. Doch in Deutschland starb im Jahr 2010 rund jeder Sechste vor dem 65. Lebensjahr. Für viele Familien kann dieser Unglücksfall nicht nur persönlichen Schmerz bedeuten, sondern sie auch an den Rand der finanziellen Existenz bringen. Eine Risikolebensversicherung kann die Familie jedoch für den Ernstfall absichern.
Für das Halten und Führen eines Kraftfahrzeugs ist in Deutschland eine Haftpflichtversicherung vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Diese soll sicherstellen, dass im Falle eines Unfalls entstandene Schäden am Eigentum Dritter finanziell abgedeckt sind. Beschädigungen am eigenen Fahrzeug müssten dann allerdings aus eigener Tasche bezahlt werden – zu diesem Zweck schließen die meisten Fahrzeughalter zusätzlich eine Kaskoversicherung ab. Diese ist unterteilt in Teilkasko und Vollkasko und übernimmt, je nach vereinbartem Versicherungsumfang, bestimmte Schäden, die am eigenen Kfz entstehen können.
