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Berufsunfähigkeit: Gut informieren – richtig absichern

Berufsunfähigkeit richtig absichern

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Es kann schneller geschehen, als man denkt – oder hofft. Die Berufsunfähigkeit kann sowohl jüngere als auch ältere Arbeitnehmer treffen und das meist unvorbereitet. Wer dann mit der Unterstützung durch den Staat rechnet, bei dem tritt schnell Ernüchterung ein. Seit 2001 wurde die Absicherung erwerbs- oder berufsunfähiger Menschen stark beschränkt, sodass selbst bei vollem Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente im besten Fall nur etwa 40 Prozent des letzten Bruttoeinkommens als Rente übrig bleiben. Das reicht häufig kaum zum Leben.

Betrachtet man Statistiken, wird die Notwendigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung noch deutlicher. Fast jeder fünfte Arbeitnehmer wird im Laufe seines Arbeitslebens erwerbs- oder berufsunfähig. Genau dann, wenn man aufgrund von Krankheit keinem oder nicht mehr dem erlernten Beruf nachgehen kann, hilft die Berufsunfähigkeitsversicherung aus und zahlt eine monatliche Rente. Die Höhe des zu zahlenden Versicherungsbeitrages hängt dabei von individuellen Faktoren wie dem Gesundheitszustand, dem Alter, dem Beruf oder auch der Länge der Versicherungslaufzeit ab.

Die Laufzeit der Versicherung sollte bis zum Ende der Erwerbstätigkeit andauern. Zwar zahlt man weniger Beitrag, wenn man sich nur bis zu einem Alter von beispielsweise 60 Jahren versichert, doch das kann sich später rächen. Ebenso, wenn man beim Versicherungsantrag Fragen nach dem Gesundheitszustand nicht wahrheitsgemäß beantwortet. Verschwiegene Vorerkrankungen können im schlimmsten Fall sogar zur Aufhebung des Versicherungsschutzes führen. Eine ehrliche Auskunft sowie möglicherweise sogar der Nachweis über den Gesundheitszustand durch einen Arzt werden daher empfohlen.

Bei der Höhe des monatlichen Versicherungsbeitrages lohnt sich der Vergleich bei mehreren Versicherungsunternehmen. Je nach Versicherungen können hier auf das Jahr gerechnet Unterschiede von etwa mehreren Hundert Euro entstehen. Es empfiehlt sich dabei, mehrere Anträge gleichzeitig bei verschiedenen Versicherungen einzureichen. So kann man bei der Frage nach einem abgewiesenen Antrag bei einer anderen Versicherung beruhigt das „Nein“ ankreuzen und seine Chancen auf eine angemessene Versicherung erhöhen.

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