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Berufsunfähigkeitsversicherung – Keine Mehrkosten beim Berufswechsel

Berufsunfähigkeit Berufswechsel

© Stephen Coburn - Fotolia.com

Bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung wird der Beitrag unter anderem danach festgesetzt, welchen Beruf der Versicherungsnehmer ausübt. Hierbei werden die Tätigkeitsfelder in so genannte Risikogruppen eingestuft, die danach festgesetzt werden, wie hoch das geschätzte Risiko des Arbeitnehmers ist, bei Ausübung seiner Tätigkeit tatsächlich eine Berufsunfähigkeit zu erleiden.

Büro- und Bankangestellte haben demnach mit niedrigeren Beiträgen zu rechnen als Piloten oder Kraftfahrer. Wie sieht es aber bei einem Berufswechsel aus, wenn dieser gleichzeitig einen Wechsel in eine andere Risikogruppe bedeutet?

Entgegen allgemeiner Annahmen hat ein Berufswechsel keinen unmittelbaren Einfluss auf die zu zahlenden Beiträge, auch dann nicht, wenn dieser bedeutet, dass man künftig in einer höheren Risikogruppe anzusiedeln ist. Und das ist noch nicht alles: Als Versicherungsnehmer hat man nicht einmal die Pflicht, die Versicherung über den Berufswechsel zu informieren.

Eine Berufsunfähigkeit kann schließlich jeden ereilen, ganz gleich, in welchem Tätigkeitsfeld man arbeitet. Dies gilt auch bereits für junge Arbeitnehmer. Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung empfiehlt sich daher so früh wie möglich, damit sich die ausgezahlten Beiträge auch für die Versicherten lohnen und man nicht mit zu hohen finanziellen Einbußen rechnen muss. Experten raten dazu, sich schon während der Ausbildung zu informieren und gegebenenfalls eine Versicherung abzuschließen.

Im Falle einer Berufsunfähigkeit zahlt die gesetzliche Rentenversicherung nämlich erst ab einer Beitragszahldauer von mindestens fünf Jahren, und auch dann handelt es sich nur um eine so genannte Erwerbsminderungsrente: Die monatlich ausbezahlten Beiträge fallen häufig verhältnismäßig gering aus und bedeuten dann für den Versicherten finanzielle Einschränkungen, die im schlimmsten Fall soziale Zusatzleistungen vom Staat erfordern.

Bei einer Berufsunfähigkeitsrente wird dagegen der vorab mit der Versicherung festgelegte Betrag ausbezahlt. Studenten und Auszubildende haben die Möglichkeit, sich über die Angebote zu informieren und bei Interesse auch einen Vertrag abzuschließen, um sich bei einer eventuell eintretenden Berufsunfähigkeit rundum abzusichern.

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