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Fünf Dinge, die jeder über Rechtsschutzversicherungen wissen sollte

Fünf Dinge über die Rechtschutzversicherung

© Sandor Jackal - Fotolia.com

Wenige Menschen können sich vorstellen, in eine rechtliche Auseinandersetzung verwickelt zu werden. Faktisch kann es aber auch bei besonders friedliebenden Personen dazu kommen – oft ohne selbst einen Fehler gemacht zu haben. Daher kann es mitunter sinnvoll sein, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, um im Streitfall die Kosten für den Anwalt und das Gerichtsverfahren nicht selbst tragen zu müssen. Dabei ist es wichtig, sich umfassend zu informieren, um nicht auf die gängigsten Irrtümer zu dieser Versicherungsform hereinzufallen.

So glauben beispielsweise viele, eine Rechtsschutzversicherung sei überflüssig, sofern man sich nur auf Auseinandersetzungen einlasse, bei denen der eigene Sieg von vornherein gewiss sei. Dieser Gedankengang kann sich unter Umständen als kostspieliger Fehler erweisen, da der Ausgang des Verfahrens nur selten wirklich absehbar ist. Viele Verhandlungen enden mit einem Vergleich, oder der klagenden Partei wird zumindest eine Mitschuld zugesprochen.

Vielen ist auch nicht bewusst, dass sie bei einer Auseinandersetzung vor dem Arbeitsgericht die eigenen Kosten in der ersten Instanz auch bei einem positiven Verfahrensausgang selbst bezahlen müssen. Im Gegensatz zu Streitigkeiten in den meisten anderen Rechtsgebieten muss hier also nicht der Unterlegene alle Anwaltsrechnungen übernehmen. Wer sich häufig auf einen Rechtsstreit einlässt, muss unter Umständen mit einer Kündigung seitens der Versicherung rechnen. Laut einer Sonderregelung ist dies in einzelnen Fällen möglich, wenn innerhalb von zwölf Monaten mehr als zwei Schadensfälle auftreten.

Auch bei der Wartezeit zu Versicherungsbeginn ist Vorsicht geboten. Sie beträgt in der Regel drei Monate, was aber nicht zwingend bedeutet, dass danach die Kosten für jeden Rechtsstreit automatisch übernommen werden. Bestehen beispielsweise schon seit Jahren Unstimmigkeiten mit dem Vermieter und möchte ihn nach Ablauf der Wartezeit verklagen, kann die Versicherung eventuell die Zahlung verweigern, da die Ursache für den Schadensfall bereits vor Versicherungsbeginn bestand. Selbst wenn die Kosten übernommen werden, gilt dies nur im Rahmen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes, darüber hinausgehende Honorarvereinbarungen muss der Versicherte selbst tragen.

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