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Die Hausratversicherung gehört zu den bekanntesten und wichtigsten Versicherungsvarianten in Deutschland, viele Anbieter machen dabei eine individuelle Zusammenstellung der einzelnen Tarifelemente möglich. Auch wenn die meisten Bundesbürger verschiedene Angriffe auf ihren Hausrat wie z. B. durch einen Diebstahl oder Vandalismus besonders fürchten, sind diese in der Versicherungspraxis nicht am häufigsten anzutreffen.
Sich mit den einzelnen Schadensarten auseinanderzusetzen und diese entsprechend in den Versicherungssummen abzusichern, ist ein wichtiger Schritt zum Erhalt des eigenen Hausrats. Das gilt natürlich auch für die gesamte Deckungssumme, die nicht immer pauschal nach Quadratmeterzahl ermittelt werden sollte, sondern bei einem hochwertigen Inventar einen höheren Schutz zusichern sollte.
Wasserschäden als Risiko für den eigenen Hausrat erkennen
Weder Brandschäden noch Einbrüche stellen nach den statistischen Erhebungen der deutschen Versicherer die größte Gefährdung für den Hausrat dar, sondern Wasserschäden. Ein auslaufendes Wasserbett oder eine defekte Waschmaschine sind häufige Gründe für einen Schadensfall, noch verbreiteter ist der Rohrbruch, der durch fortwährenden Frost, Verkalkung oder einen anderen Verschleiß auftreten kann.
Als Mieter oder Hauseigentümer liegt es nahe, sich über das Alter des Wohnhauses Gedanken zu machen und hieran orientiert die Wahrscheinlichkeit eines Wasserschadens einzuschätzen. In Häusern mit mehreren Parteien kann der Schaden natürlich auch durch einen Nachbarn verursacht werden, so dass die eigene Vorsicht nicht vor Schaden schützt.
Die Vielfalt an Schadensarten korrekt einschätzen
Wer Wasserschäden ebenso wie Brände und Sturmschäden umfassend absichern möchte, sollte einen genauen Blick in die Verträge seines Anbieters werfen, da oftmals nur Leitungswasserschäden zum Standardschutz gehören. Eine defekte Heizung oder im Haus verlegte Wasserleitungen lösen somit einen Leistungsfall aus, nicht aber Wasser aus Regenrinnen, das in einen Wohnraum hineingelangt ist. Wer Wasser als Elementarschaden fürchtet, der z. B. gerade in Küstenregionen häufig zu Beschädigungen von außen führen kann, muss dieses Risiko bei vielen Versicherungen separat absichern. Eine Tatsache, die beim Vergleich einzelner Tarife in der Hausratversicherung unbedingt mit einspielen sollte.

