Mit ‘Beitragserhöhung’ getaggte Artikel
Nach Zusatzbeiträgen PKV einfach wechseln
In den Zeitungen ist derzeit mal wieder von Beitragserhöhungen und Zusatzzahlungen bei den gesetzlichen Krankenversicherungen zu lesen. Sowohl Politiker als auch Gesundheitsexperten sind sich darüber einig, dass dieses Jahr einiges an Kosten auf Versicherte zukommt, und dass es nächstes Jahr noch schlimmer werden könnte.
Womit die Erhöhungen gerechtfertigt sind, ist dabei nicht immer klar, viele Experten zweifeln gar an ihrer Notwendigkeit. Die Kunden fühlen sich dabei verständlicherweise an der Nase herumgeführt. Immer mehr gesetzlich Versicherte denken daher über einen Wechsel in die Privaten Krankenkassen nach. Früher als Privileg für Reiche verrufen, haben sich durch die vielen Erhöhungen die Beiträge bis heute immer mehr angeglichen. Je nach Tarif kann man mit einer privaten Versicherung sogar günstiger davonkommen. Nicht zu vergessen sind schließlich auch die Leistungen, die bei den Privaten naturgemäß üppiger ausfallen. Sei es Anspruch auf Behandlung durch den Chefarzt oder das Recht auf ein Einzelzimmer: Privatpatienten genießen viele Privilegien.
Auch zeigen sich die Privaten Kassen meistens kulanter, was die Übernahme von Kosten angeht, als die Gesetzlichen. So spart man sich den Stress und den bürokratischen Aufwand. Der Wechsel ist allerdings nicht für jeden möglich: Immer noch gibt es strikte Vorgaben, wer sich private versichern lassen darf und wer nicht. Für Studenten, Beamte und andere bestimmte Berufsgruppen ist dies unproblematisch, bei einfachen Angestellten ist allerdings ein jährliches Einkommen von 45.000 Euro vorgeschrieben.
Viele Kunden klagen über diesen Eingriff in ihre Wahlfreiheit. Wenn man die Voraussetzungen jedoch erfüllt, steht dem Wechsel nichts mehr im Wege. Man sollte es sich also gut überlegen, ob man die Methoden der gesetzlichen Versicherer noch weiter unterstützen will.
